Ans dunkle Ufer

Band I der Trilogie "Aus der Frühe Kanadas"

Die Neuausgabe vom Thienemann Verlag (2008)

Die Geschichte dieses Buches beginnt in der Lüneburger.
Hier, bei Wietze, wird Walter Corssen aus dem Moor gerettet.

Wo jetzt eine Wiese ist, war im 18. Jahrhundert dieses Moor.

Der Bauernhof, wo Anke, seine spätere Frau, Walter Corssen
gesund gepflegt hat, ist wahrscheinlich auf der rechten
Bachseite gewesen.

Mehr zum Buch:

Anno 1749 verläßt der niedersächsische Bauer Walter Corssen mit seiner Frau Anke,
auf dem Auswandererschiff "Sphinx", seine Heimat.

Ziel ist die Halbinsel Neu-Schottland (Novia Scotia), Englands nord-amerikanische Provinz.
Die neuen Siedler haben nicht nur mit den Problemen einer neuen Existenzgründung
in einem fremden Land zu tun,
viel schwerer wiegt der Krieg zwischen England und Frankreich.
So zahlt in Halifax die englische Regierung auf jeden französischen oder indianischen Skalp ein Kopfgeld.

Die aus Frankreich stammenden "Akadier",
die Pioniere der der ersten Stunde, werden von ihrer mühsam bearbeiteten Scholle vertrieben.
Ein ähnliches Schicksal erwartet Anke und Walter Corssen.

Der Autor, für den Kanada zu seiner zweiten Heimat wurde,
berichtet in diesem historischen Roman über die Erschließung des unbekannten Kontinents.

Der Leser kann sich auf ein interessantes und spannendes Buch freuen.

Hier noch ein Textauszug, der zeigt, wie großartig A.E. Johann die Natur beschreibt:

Textauszug aus dem Buch „Ans dunkle Ufer“
"Es war ein Tag spät im September des gleichen Jahres, 1752,
ein Tag so vollkommen, als hätte es den großen Sündenfall nie
gegeben und die Menschen lebten noch im Paradies, einig mit
ihrem Schöpfer.
Es war ein Tag wie aus schierer Seide, schimmernd in reinem Glanz,
kostbar in seiner unvergleichlichen Klarheit und Stille.
Noch wärmte die Sonne, und die Luft glitt weich um die Stirn
und den Nacken des Pflügers, wie eine zärtliche Frauenhand.
Knirschend brach die rötliche Erde in blanken Schollen zur Seite,
und selbst die beiden schwarzbunten Rinder, die schwer im Joch
dahinstampften, schienen den Tag zu genießen und brauchten nicht
angetrieben zu werden.

Ein halbes Dutzend weißer Wolkenschiffe mit geblähten
Segeln schwebte im tiefen Blau des Himmels.
Der Ahorn am Rande der Rodung hatte schon sein feuerrotes
Staatskleid angelegt, stand aber noch voll im Laub,
denn es hatte lange keinen Wind mehr gegeben.
Die Espen und Birken hatten ihre duftigeren Blattgewänder
mit Gold durchwoben und würden, sollte die nächste
Nacht kalt werden, goldenen Fackeln gleichen. Nur die Fichten
beharrten auf ihren schattenfarbenen Ernst."

Die Geschichte wird mit dem zweiten Band
"Wälder jenseits der Wälder" fortgesetzt.

So beginnt das Buch:


C.Bertelsmanns Ausgabe


Schutzumschlag Lizenzausgabe