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Aller-Zeitung vom 09.09.2017


Foto Marion Schuckart


Aller-Zeitung vom 27.07.2017

Foto und Bericht von der Preisverleihung

Bericht aus der "Federpost" von Tobias Tantius


HNA vom 17.11.2015


Isenhagener Kreisblatt vom 04.11.2015

Aller-Zeitung vom 05.11.2015

Wochen-Anzeiger (Südheide) vom 10.05.2014

Aller-Zeitung vom 05.08.2014

Isenhagener Krreisblatt v. 21.10.2013


HNA vom 07.11.2013


Knüllwaldbote vom 31.10.2013


Gifhorner Rundschau vom 29.10.2013


Aller-Zeitung vom 22.10.2013


Wochen-Anzeiger Isenhagener Land vom 23.10.2013


IK vom 24.10.2013


Isenhagener Krreisblatt v. 08.10.2013


Isenhagener Krreisblatt v. 08.10.2013


Rundblick vom 21.09.2012


Aller-Zeitung vom 08.08.2012


Hess. Niedersächsische Allgemeine vom 27.06.2012


Fuldaer-Zeitung vom 24. Mai 2012


Isenhagener Kreisblatt vom 14.04.2012


Aller-Zeitung vom 23. März 2012


Isenhagener Kreisblatt vom 20.03.2012


Gifhorn Kompakt vom 28.03.2012


Aller-Zeitung vom 11.03.2012


IK vom 31.10.2011


Aller-Zeitung vom 19.07.2011


Isenhagneer-Kreisblatt vom 20.07.2011


Fritzlarer Wochenspiegel vom 23.06.2011


HNA vom 22.06.2011


HNA vom 21./22. Mai 2011


HNA vom 10.05.2011


HNA vom 08.02.2011


Knüllwaldbote vom 03.02.2011

A.E. Johann

HNA v. 26.01.2011


Aller-Zeitung vom 29.09.2010


Isenhagener Kreisblatt vom 27.09.2010

Juni 2010
Aus dem Deutschen Literatur Archiv in Marbach sind Presseberichte eingetroffen.
Werden sukzessive hier eingestellt.

Dieser Artikel ist wahrscheinlich aus 1937.

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Forum Jugendliteratur im BLLV - München


Schweizerischer Sigristen-Verband

Pressemitteilung

A. E. Johann in einem Buch mit Goethe

Wohn- und Wirkungsstätten des Schriftstellers als literarische Reiseziele ausgewiesen

Was haben Hermann Hesse, Erich Kästner, Johann Wolfgang von Goethe, die Brüder Grimm und Theodor Storm gemeinsam? Richtig, sie alle waren bekannte Schriftsteller, und sie alle sind in dem Buch „Deutsche Literaturlandschaften“ vertreten, einem Reiseführer, der mehr als 80 Reiseziele aus der Welt der Literatur beschreibt. Neu in diesem illustren Kreis ist A. E. Johann (1901 – 1996). In der aktuellen Ausgabe des  96 Seiten starken Bandes finden sich unter dem Buchstaben O wie Oerrel biografische Informationen zu diesem Autor, der mit insgesamt rund 80 Büchern und einer Gesamtauflage von fast 20 Millionen Exemplaren als der erfolgreichste deutschsprachige Reiseschriftsteller gilt. Als literatische Bezugspunkte werden das Arbeitszimmer, die Grabstelle und der A. E. Johann-Weg in Oerrel sowie das A. E. Johann-Haus und der A. E. Johann-Weg in Groß Oesingen aufgeführt. Auch Hinweise auf die Radwandertour auf den Spuren von A. E. Johann durch die Südheide und auf weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung fehlen nicht.

Für die Aufnahme von A. E. Johann in die „Deutschen Literaturlandschaften“ hatte sich die A. E. Johann-Gesellschaft eingesetzt. „Das ist für die Region, in der A. E. Johann mehr als die Hälfte seines Lebens, nämlich 48 Jahre, verbrachte und die meisten seiner Bücher schrieb, auch aus touristischer Sicht ein Erfolg“, betonte Vorsitzender Rudi Zülch. Kulturreisen auf den Spuren bekannter Persönlichkeiten würden sich seit Jahren steigender Beliebtheit erfreuen, sagte Zülch. Insofern sei es besonders zu begrüßen, dass nun auch der Landkreis mit einem literarischen Reiseziel aufwarten könne.

Das Buch „Deutsche Literaturlandschaften“ (ISBN 3-926304-07-3) ist für sechs Euro über den Buchhandel zu beziehen.

Hessisch-Niedersächsische Allgemeine vom 27. März 2010-Sonntagszeit


Bericht aus der Calluna Herbst 2009


Bericht von Random House im Okt. 2009 erhalten


Dank an Herrn Naunheim für diesen Bericht (2009)


Gifhorner-Kurier vom 28.10.2009


Aller-Zeitung vom 29.10.2009

Pressemitteilung vom 15.09.2009

Buchempfehlung aus der "Calluna"

Berichte zu dem Buch "Ans dunkle Ufer", erschienen im Thienemann Verlag (2008)


Es ist nicht bekannt, aus welchem Jahr dieser Kommentar stammt.


Dr. Rudi Prasse in seinem Element

Bericht aus der Isenhagener Kreisblatt undAller-Zeitung vom 22./26.10.07

Bericht aus der "Calluna" - Frühling 2007

Berichte von der 3. A.E. Johann-Veranstaltung
am 05. Nov. 2005


Bericht aus der Vossischen Zeitung vom 26. Mai 1927

Berichte von der 2. A.E. Johann-Veranstaltung
am 13. Nov. 2004

Pressebericht aus der "Aller-Zeitung"

Berichte von der 1. A.E. Johann-Veranstaltung
am 27. u. 28. Sept. 2003

Auszug aus der Monatszeitung "Lutherische Kirche" 12/96

Kommentare zur Trilogie "Aus der Frühe Kanadas"

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Am See Pourquoipas

Über A. E Johanns Roman "Aus dem Dornbusch"

Seit Jahrzehnten gehört der jetzt 71 jährige A. E. Johann fraglos zu den besten Reiseschriftstellern der Welt. Seine Romane "Im Strom" und "Das Ahornblatt" kenne ich leider nicht, mit dem dritten "Aus dem Dornbusch", der jetzt die Trilogie abschließt, dringt er in die Nähe des alten Wilhelm Raabe vor. Neben einer Ranch, die von einem herrlich gezeichneten skandinavischen Ehepaar bewirtschaftet wird, hat sich Hans Reckel seinen Alterssitz eingerichtet, mit einem Blick auf den klaren Bergsee, der Pourquoipas heißt (Warum nicht?), in den einsamen Wäldern Nordwestkanadas. Er hilft mähen und jagen, hält Freundschaft zu den Pferden, vor allem .zu Betsy und dem alten Hengst Spotty. Aber die Vergangenheit läßt ihn auch in der Idylle nicht los, der Sohn bringt, ein wenig vorwurfsvoll, das verschollene Tagebuch seiner Mutter.

Reckel hatte 1932, angewidert vom Hader, die deutsche Heimat verlassen und war Kanadier geworden. 1939 kehrte er mit seiner Frau zu einem Besuch zurück und wurde bei Kriegsausbruch auf einem damals polnischen Gut in Westpreußen vom Einmarsch der Deutschen überrascht, die den feindlichen Ausländer" als Gutsverwalter dienstverpflichteten. Die Problematik dieser Landschaft zwischen nationalen Leidenschaften tut sich auf, mit der Gutsbesitzerin, die wirklich eine Herrin ist, mit den polnischen Ergebnissen. Auf der Flucht vor den Russen wird der Treck in einem Hohlweg von Panzern zermalmt, nur Reckel kommt davon, weil er vorausritt, um einen Flußübergang zu erkunden.

Reckel schlägt sich zu den Amerikanern durch und hofft auf baldige Heimkehr nach Kanada. Aber das Militär arbeitet mißtrauisch und mit preußischer Gründlichkeit. Sogar Waltert Trockenholt wird nach Marburg zur Gegenüberstellung zitiert, ein Professor aus hanseatischem Kaufmannshaus, der während des Krieges als Oberstleutnant der Nachrichtentruppe Freundschaft mit Reckel geschlossen hatte und von ihm nach dem 20. Juli in einer Jagdhütte versteckt wurde, eine köstlich gezeichnete Gestalt. Freundschaften entwickeln sich auch im Camp, dauerhafte zwischen Männern, die nicht viel Worte machen.

So durchdringen sich Erinnerungen aus dem Dornbusch wirrer Zeiten und beruhigte Gegenwart. Wehmut, von Abendsonne mild erwärmt. Trotz des besinnlichen Erzählertons sind es die Schilderungen von Natur und Kreatur, die unvergeßlich bleiben, zum Schönsten gehörten auch die Szenen mit der Adoptivtochter, die das Nachwort schreibt. Denn Reckel fällt schließlich durch eine erschreckte Bärenmutter und wird durch die Hufe des rasenden Hengstes Spotty gerächt.

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